Aus unseren Sitzungsprotokollen:
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«Und hier noch eine Anleitung, wie mit den Tüechli umzugehen ist: VORNE in der Schublade sind die GESCHIRR-Tüechli, HINTEN ist die CHEMIE. Bitte Trennung auch bei den dreckigen aufrechterhalten, sonst ist alles für die Katz!»
16. Dezember 2003
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«Frederic Meyer moniert, dass die Telefonbücher ohne basisdemokratischen Entscheid entsorgt worden sind. Ihm fehlen sie, weil man hier Dinge findet, die man sonst nicht findet.» 27. April 2004
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«Ursi Schachenmann hält fest, dass Hunde nicht aufs Sofa gehören, u.a. weil sie nicht selbst staubsaugen können.»
26. August 2004
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«Nadine Olonetzky wünscht sich angesichts des bevorstehenden Umzugs mehr Networking. Neuer Ort – neuer Geist!» 29. September 2005
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Fabrikzeit — Eine neue Ära: Der Verlag KONTRAST
So kommt es, dass die beiden sich von den Klagen des Restes über die meistens unbefriedigende Kooperation mit Redaktionen, über schlechte Honorare und unbezahlte Spesen distanzieren und zusammen mit Martin Peer 1997 den Verlag KONTRAST gründen.
Es ist ein Schritt in die richtige Richtung; denn bereits mit den allerersten Publikationen – «Top Dogs» und «Vom Kern der Schweiz» – zeigen die Jungverleger unter uns viel Kreativität und eigenen Willen: Die Gestaltung, meistens ein Werk von Alberto Vieceli, ist so herausragend, dass die Bücher regelmässig Auszeichnungen erhalten.
Da das Verlagswesen für Koni Nordmann jedoch nur eine Teilzeit-Berufung ist, übernimmt er an der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern zusätzlich Aufbau und Leitung des Studienbereichs Fotografie. Damit ist seine Trennung von der täglichen Medienarbeit perfekt. Er ist der erste unter uns, der diesen Schritt in dieser Konsequenz durchführt.
Mitten im Aufbau der Karriere verlieren wir ein Kontrast-Mitglied. Zum ersten Mal wird unsere Gemeinschaft auf eine ganz neue Art geprüft: Die Nachricht von Yvonne Griss’ Krebserkrankung ist ein Schock. Wir müssen feststellen, dass auch wir nicht vor heftigstem Schmerz gefeit sind. Über Wochen und Monate ist es still in unserer grossen Halle, alle arbeiten ruhig, nehmen Anteil an Yvonnes Leiden und hoffen.
Doch all unser gutes Denken bleibt vergeblich. Yvonne stirbt im Spätsommer 1996.
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