Aus unseren Sitzungsprotokollen:
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«Umbau an der Josefstrasse. Bezüglich Sitzordnung entscheiden wir uns für die Variante mit allen Tischen hintereinander, den Fenstern entlang aufgestellt. Es ist die sogenannte ‹Galeeren-Ordnung›.»
20. Juli 2006
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Quartierzeit — Kontrast an der Josefstasse 92
Wo sollen wir hin? Über ein halbes Jahr suchen wir nach neuen Räumen. Eine Umfrage hat ergeben, dass eine Mehrheit weiterhin ehemalige Fabrikräume möchte. Umso erstaunlicher, dass wir uns schliesslich doch für klassische Büros – sogar im Stile der 80er Jahre – entscheiden. Es sind die ehemaligen Räumlichkeiten der kantonalen Steuerverwaltung, eine Aneinanderreihung von Klausen, deren dunkelrot gestrichene Türrahmen fast etwas rebellisch wirken. Zudem sind die Räume nur noch halb so hoch wie auf dem Maag-Areal. Wir fühlen uns, als würde uns die Decke auf den Kopf fallen.
Doch die Josefstrasse 92 hat auch Vorteile. Wir sind mitten im Langstrassenquartier, umgeben von zahllosen Restaurants und Take-aways. Wir sind nun erstmals im Stadtzentrum. Zudem gibt es eine Heizung, die heizt. Architekt Paul Bissegger befreit uns in der Folge von der Hasenstall-Stimmung: Eine Wand nach der anderen fällt, bis wir fast wieder die gleiche Grossraumstimmung haben wie gewohnt.
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