… vielversprechenden Kurs gebracht. Der Weinjournalist Martin Kilchmann und der Fotograf Jörg Wilczek sind profunde Kenner des modernen Tessiner Weinbaus. Sie thematisieren die Besonderheiten des Terroirs und die unterschiedlichsten Produktionsphilosophien vom Gotthard bis in den Südzipfel im Mendrisiotto. Ein Lesegenuss für Weinkenner und Tessinliebhaber. Mit ausführlichem Anhang zu Weintypologie, Sorten, Produzenten, Glossar und Adressen.
Zweisprachig deutsch/italienisch

FORTSETZUNG BUCHBESCHRIEB | TICINO DEL VINO

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EINBLICKE | TICINO DEL VINO

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  • I  Leventina und Bleniotal
    Das alpine Dreieck Giornico–Biasca–Malvaglia
  • II  Das Bellinzonese
    Die Weine der Kapitale und der städtischen Weinhändler
  • III  Die Sponda destra zwischen Monte Carasso und Locarno
    Der unterschiedliche Merlotstil
  • IV  Pedemonte und Maggiadelta
    Die gezügelte Fruchtbarkeit
  • V  Das Luganese
    Ansätze zu einem Terroirwein
  • VI  Malcantone und TresatalDas
    Refugium der Selbstkelterer
  • VII  Das Mendrisiotto
    Der allmähliche Übergang in die Lombardei
  • VIII  Degustation
    Auf der Suche nach dem Terroir
  • XI  Adressen
  • X  Ein Tessiner Wein-Abc
  • I  Leventina e Valle di Blenio
    Il triangolo alpino Giornico-Biasca-Malvaglia
  • II  Il Bellinzonese
    DI vini della capitale e i vinai cittadini
  • III  La sponda destra tra Monte Carasso e Locarno
    L'altro stile del Merlot
  • IV  Le terre di Pedemonte e il delta della Maggia
    La fertilità imbrigliata
  • V  Il Luganese
    Accenni a un vino di territorio
  • VI  Il Malcantone e la valle della Tresa
    Il rifugio del vitivinicoltore
  • VII  Il Mendrisiotto
    DIl graduale passaggio verso la Lombardia
  • VIII  La degustazione
    Alla ricerca del territorio
  • IX  Indirizzi
  • X  Un Abc per il Ticino del Vino

KAPITELÜBERSICHT | TICINO DEL VINO

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Aus Kapitel VI: Malcantone und Tresatal
Das Refugium der Selbstkelterer
Daniel Huber hat seinen Winzerbetrieb in den letzten Jahren auf feste Beine gestellt. Rund 30 000 Flaschen erzeugt er heute aus dem Ertrag von sieben Hektar. Nicht verändert hat er sich selber, und unverändert ist auch seine Arbeitsweise: Huber erzeugt seine Weine mit einer Art traumwandlerischer Sicherheit. Der ruhige, bedächtig wirkende und für viele, die ihn nicht kennen, verschlossene Mann arbeitet mit grosser Seelenruhe. Mit einer gesunden Portion Humor schützt er sich vor den berufsbedingten Unbilden. Retuschen, Veränderungen an seinen Weinen sind immer wohl überlegt und erprobt. Geschickt ist die Mischung aus Intuition, Berechnung und dosiertem Risiko, mit der er zu Werk geht. Er überstürzt nichts, schaut seinen Kollegen lieber zweimal über die Schulter, vergewissert sich doppelt und entscheidet schliesslich pragmatisch. Von diesen Freunden – den Kaufmanns, Klauseners, Stuckys und Zündels – hat er tatsächlich viele Anregungen aufgenommen, er selber bringt sie mit seinen Überlegungen und Fragen auch wieder weiter. Vom Biowinzer Rolf Kaufmann aus Sessa hat er ein Flair für den ökologischen Weinbau übernommen. An Eric Klausener imponierte sein Umgang mit dem Traubengut. Adriano Kaufmann interessierte ihn für neue Weinkellertechniken. Auf Werner Stuckys Spuren ergründete er die Struktur des Weins. Und mit Christian Zündel diskutiert er – vorzugsweise während spannender Billardpartien – über Experimente in den Reben wie im Keller.


Dal capitolo VI: Il Malcantone e la valle della Tresa
Il rifugio del vitivinicoltore
Negli ultimi anni, Daniel Huber ha dato delle ottime basi alla sua azienda vitivinicola. Attualmente riempie circa 30 000 bottiglie con il prodotto di sette ettari. Ma lui non è cambiato, né ha modificato il proprio modo di lavorare: Huber realizza i propri vini con la sicurezza di un sonnambulo. Quest'uomo tranquillo, dall'apparenza riflessiva e – per molti che non lo conoscono – chiusa, opera con grande tranquillità d'animo. Con una sana dose di umorismo si difende dalle ingiustizie della professione. Ritocchi e modifiche ai suoi vini sono sempre meditati e verificati, così come risulta accorta la miscela di intuizione, calcolo e rischio dosato con cui si mette all'opera. Non precipita nulla, preferisce soffermarsi due volte a osservare i colleghi, fa confronti incrociati e quindi decide in maniera pragmatica. Da questi amici - i Kaufmann, i Klausener, gli Stucky e gli Zündel – ha effettivamente ricevuto molti stimoli, che egli stesso ha in seguito saputo sviluppare con le sue riflessioni e le sue domande. Da Rolf Kaufmann, viticoltore biologico di Sessa, ha preso il fiuto per la viticoltura ecologica. Di Eric Klausener lo ha impressionato l'approccio all'uva. Adriano Kaufmann ha suscitato il suo interesse per le tecniche di cantina. Sulle tracce di Werner Stucky ha sondato la struttura del vino. E con Christian Zündel discute – preferibilmente nel corso di avvincenti partite di biliardo – di esperimenti nel vigneto e in cantina.

LESEPROBEN | TICINO DEL VINO

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Martin Kilchmann
Studium der Germanistik, hat als Redaktor bei der Fachzeitschrift Vinum gearbeitet. Seit 1991 ist er als freier Weinjournalist tätig. Autor verschiedener Bücher über die Weine des Piemonts, des Südtirols und des Tessins. Er lebt in Hergiswil/NW und in Pura im Malcantone.

Jörg Wilczek
Lehrjahre als Fotograf in verschiendenen Fotostudios in Zürich und Jahre als Assistent, unter anderem bei Michel Comte. Seit 1990 arbeitet er als freier Fotograf. Er lebt in Flüh bei Basel.

AUTOREN | TICINO DEL VINO

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Welt am Sonntag, Stuart Pigott
«Das Hauptproblem bei Büchern, die für Weinbegeisterte geschrieben werden, besteht darin, dass sie nicht selten unlesbar trocken sind. Ausserdem stellen sich die anscheinend sorgfältig recherchierten Fakten oft als Informationen von zweifelhafter Zuverlässigkeit heraus, die von den Produzenten selbst geliefert wurden.
Martin Kilchmanns ‹Ticino del Vino› hingegen basiert auf ausführlichen Nachforschungen und ist in einem Stil geschrieben, der das Tessin und seine Spitzenproduzenten lebendig werden lässt. Der Umschlag ist zwar langweilig, aber die ruhige Eleganz der Schwarzweiss- und Farbaufnahmen von Jörg Wilczek im Buch verleihen ihm eine eigene Dimension.»

SonntagsZeitung   
«Weinbücher sind keine Romane. Oft kostet es Überwindung, sich in ihren Inhalt zu vertiefen. Und nur wenigen Autoren gelingt es, ihre Leser zu fesseln. Martin Kilchmann gehört zu diesen wenigen, wie sein neues Buch beweist. Er lässt die Leser nicht nur an seinen Kenntnissen über das Tessin, sondern auch an seiner Liebe zur Landschaft, zu den Menschen und ihren Weinen teilhaben. Sachkundig und engagiert führt er durch den ‹Ticino del Vino›, von der Leventina über das Luganes bis hin zum Mendrisiotto, dem Tor zur Lombardei.»

Tages-Anzeiger, Eva Zwahlen   
«Ein bestechend schön gestaltes Buch, fundiert, gut geschrieben, grossartig bebildert. Eine umfassende Darstellung einer der interessantesten Weinregionen der Schweiz und ihrer faszinierenden Weinmacher.»

Welt am Sonntag, Stuart Pigott 
«Martin Kilchmanns ‹Ticino del Vino› basiert auf ausführlichen Nachforschungen und ist im Stil geschrieben, der das Tessin und seine Spitzenprodukte lebendig werden lässt. Der Umschlag ist zwar langweilig, aber die ruhige Eleganz der Schwarzweiss- und Farbaufnahmen von Jörg Wilczek im Buch verleihen ihm eine eigene Dimension.»

SonntagsZeitung  
«Weinbücher sind keine Romane. Oft kostet es Überwindung, sich in ihren Inhalt zu vertiefen. Und nur wenigen Autoren gelingt es, ihre Leser zu fesseln. Martin Kilchmann gehört zu diesen wenigen, wie sein neues Buch beweist. Er lässt die Leser nicht nur an seinen Kenntnissen über das Tessin, sondern auch an seiner Liebe zur Landschaft, zu den Menschen und ihren Weinen teilhaben. Sachkundig und engagiert führt er durch den ‹Ticino del vino›, von der Leventina über das Luganese bis hin zum Mendrisiotto, dem Tor zur Lombardei.
Auf seiner abwechslungsreichen Route ist er aber nicht der folkloristische Reiseführer, der seinen Lesern die hübsche Kulisse vorführt, die Schwachstellen dahinter indes verschweigt. Er richtet das Augenmerk auf eine Region und deren wunderbare Weine, hat aber auch den Mut zur Kritik, wenn es darum geht, die Qualität und Authentizität dieser Erzeugnisse zu wahren. Zudem ist sein Buch eine Erinnerung an alle Weinfreunde, die ob der modischen Begeisterung für die Gewächse der Neuen Welt vergessen haben, dass auf hiesigen Böden Tropfen von Charakter und Klasse erzeugt werden.»

Weinländer Zeitung, Hans Peter Maurer   
«Im Mittelpunkt des Buches stehen die Landschaft und ihr Wein. Martin Kilchmann lässt einen seine Liebe zum Merlot, den Menschen um dessen Umfeld herum und zur Landschaft spüren. Sachkundigkeit und totales Engagement zeichnen sein Buch aus! Es ist nicht nur ‹Schönmacherei›, wie es leider nur allzu oft in anderen Werken betrieben wird, nein, der Autor hat auch Mut zu kritischen Anmerkungen. Vor allem dann, wenn es um die Qualität und Authentizität der Produkte geht. Martin Kilchmann ist ohne Zweifel der profundeste Kenner des modernen Tessiner Weinbaus in der Schweiz. Er ruft allen Weinfreunden in Erinnerung, dass auch auf heimischen Terrains Rebensäfte von grossem Charakter und Spitzenqualität gemacht werden; man also nicht immer nach Exoten Ausschau halten muss. ‹Das Tessin muss keine Bordeaux- und Überseekopien liefern, sondern Weine, die in Geruch und Geschmack ihre südalpine Herkunft offen legen. Merlots, die vom Tessin erzählen, von seinen Bergen, Tälern und Seen, von der üppigen Vegetation, aber auch vom besonderen Klima zwischen Milde und Härte. Weine, die zudem die Handschrift ihres Winzers tragen. So wären dann wohl elegante, feine, finessenreiche Gewächse zu erwarten und keine Kraftpakete. Weine aus einem Guss, einfach, aber nicht simpel, profiliert, aber nicht geltungssüchtig.›»


ECHO | TICINO DEL VINO

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