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Aus unseren Sitzungsprotokollen:

 

«Sauerei. Im Studio fehlen 15 Meter unbezahlter Hintergrundkarton.» 29. März 1994  «Abwesend an der Bürositzung: Peter, Ursi, Brigitte, Weisswein. Temperatur 29,9 Grad.» 29. Juni 1994

 


«Essens-Diskussion für den nächsten Kontrast-Apéro. Die Idee von Hotdogs stösst auf wenig Begeisterung. IST EIN HOTDOG ÄSTHETISCH? Fragen über Fragen.»
27. September 1994

 

 

«Es ist nun definitiv: Wir müssen raus aus der Hardturmstrasse. Die Diskussion über neue Atelierräume endet schnell in unkontrolliertem, um nicht zu sagen haltlosem Weissweintrinken.»
11. Oktober 1994

Gründerzeit — Das erste Buch: Kopp & Kopp

 

Auf dem Schoeller-Areal erleben wir eine kreative und erfolgreiche Zeit. Koni Nordmanns Foto eines Gerüstarbeiters, der die Freiheitsstatue in New York küsst, geht um die Welt. Catherine Duttweiler schreibt ihr Buch «Kopp & Kopp»; Peter Pfrunder gewinnt den Swissair-Preis; Giorgio von Arb erhält einen Werkbeitrag des Bundesamtes für Kultur; Koni Nordmann wird mit dem eidgenössischen Stipendium für angewandte Kunst ausgezeichnet.


Gleichzeitig entstehen die ersten Bildbände: Giorgio von Arb arbeitet an «Portraits aus Liechtenstein», Peter Pfrunder bereitet die Publikation seiner Biografie über den Fotografen Ernst Brunner vor.


An der Hardturmstrasse 116 bleiben wir bis im Frühjahr 1995. Damals steht der Abbruch eigentlich unmittelbar bevor; schliesslich bleiben die ehemaligen Weberei-Hallen aber noch über ein Jahr erhalten.

 

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