«Tuscheln unsere Augen manchmal über den Nasenrücken hinweg über das, was sie entdecken? Und das vielleicht überhaupt nicht das Gleiche ist? Ein Auge sieht einen Baum, eine Frau mit Hund, ein Auto. Das andere entdeckt ein Schiff, junge Männer und das Ufer des Sees. Und welche Schlüsse würden unsere Augen aus dieser Konstellation ziehen?»

Aus Nadine Olonetzky, Belichtungen, Kommode Verlag, 2018

Nadine Olonetzky (*1962 in Zürich) schreibt u. a. für die NZZ am Sonntag zu Themen aus Fotografie, Kunst und Kulturgeschichte und ist Autorin sowie Herausgeberin mehrerer Bücher.


Ausbildung an den Schulen für Gestaltung Basel und Zürich, Volontariat auf der Redaktion der Kulturzeitschrift du. Assistenzen an der Kunsthalle Wien 1994 und am Fotomuseum Winterthur 1995/96. 1997–2001 in der Kulturstiftung des Kantons Thurgau für Projekte der bildenden Kunst zuständig. Weiterbildung in Kultur- und Fotografiegeschichte. 1996–2009 Redaktorin des Kunst-Inserts der Literaturzeitschrift entwürfe. 2016 und 2018 nominiert für einen Swiss Art Award in Vermittlung. 


Seit 2008 Projektleiterin/Lektorin im Verlag Scheidegger & Spiess. Lebt und arbeitet in Zürich.