„Die Ärzte gaben uns eine Nacht für den Entscheid.“ Max setzt sich auf den Balkon, von Manhattan her ist eine Polizeisirene zu hören. „Wir sahen uns mit einer Situation konfrontiert, die ich nicht einmal meinen ärgsten Feind wünsche.“ In den kommenden Stunden wird er ohne Unterbruch erzählen, und je näher Liz’ Tod kommt, desto mehr werden seine Beine schlottern.

«Mutter für 45 Tage»
Christian Schmidt über das Leben von Max, Liz und Lily Joice. Als Liz während ihrer Schwangerschaft an Krebs erkrankt, lassen die Ärzte sie wissen, dass nur eine Chemotherapie sie retten kann, doch der Foetus werde nicht überleben. Welches Leben ist Liz wichtiger? Das eigene oder das des ungeborenen Kindes?


Publiziert in REPORTAGEN Dezember 2015

Christian Schmidt, 1955, Studium der Geschichte und Publizistik (ohne Abschluss). Journalist, Texter für Nonprofit Organisationen und Buchautor. Freischaffend aus Überzeugung.
 
Preise
2007: Zürcher Journalisten Preis für Reportage über die erste Zwangsenteignung einer deutschen Farm in Namibia, publiziert in «NZZ Zeitbilder» [pdf]

2006: Journalistenpreis «Alstom» für Reportage über den Abbruch des grössten Atomkraftwerks der DDR, publiziert in «NZZ Zeitbilder» [pdf]

2005: Auszeichnung im Rahmen «Hansel-Mieth-Preis» für Reportage über den Bau der Grenzmauer zwischen Israel und Palästina, publiziert in «NZZ Zeitbilder» [pdf]

1999: Auszeichnung im Rahmen «Hansel-Mieth-Preis» für Reportage über die abgelegenste bewohnte Insel der Welt, publiziert in «Geo» [pdf]


1999: Stipendium «Christoph-Eckenstein-Stiftung» für Recherche über das Leben der indischen Gefängnisreformerin Kiran Bedi, publiziert in «annabelle» [pdf]