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«Die Losung ‹Publish or perish› scheint heute nicht mehr nur für Wissenschaftler, sondern auch für Architekten zu gelten. Der Eindruck eines wachsenden Buchmarkts im Sinne von steigenden Verkäufen trügt aber. Denn nicht eine steigende Zahl von architekturinteressierten Lesern scheinen der Grund für den Monografien-Hype zu sein, sondern vielmehr das Bedürfnis der Architekten, ihre Bauten einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die Selbstdarstellung oder Werbung mittels Monografie keine Neuerfindung ist. Anfangs des 20. Jahrhunderts erlebten Architekturpublikationen infolge eines wachsenden Informationsbedürfnisses und im Zuge der Baukonjunktur eine publizistische Blütezeit. Die Monografien zeitgenössischer Architekten dienten überwiegend als Referenzwerke für die Architekten und deren Lieferanten. Seltener gingen sie auch über den Büchertisch.» aus: «Architekten als Büchermacher. Die Baumonografie im 20. Jahrhundert», Studienarbeit, gta, ETH Zürich, 2010 |
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