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Exil Schweiz. Tibeter auf der Flucht. 12 Lebensgeschichten [pdf]
Auszug aus Buch mit obigem Titel. Thema sind in die Schweiz geflüchtete Tibeter und ihre Erinnerungen an die noch unbesetzte Heimat. Fotografiert von Manuel Bauer.
(Limmat Verlag, 2009)
Der Mönch [pdf] | The Monk [pdf]
Auszüge aus Interviews mit Seiner Heiligkeit, dem 14. Dalai Lama, für den Bildband «Unterwegs für den Frieden» – deutsch und englisch
(dva/La Martinière, Scalo - Frühjahr 2005)
Khadi – Textile of India [pdf]
Auszug aus Porträts von indischen Baumwollwebern und –weberinnen, die im Sinne Mahathma Gandhis auf traditionelle Weise qualitativ hochstehende Baumwolle herstellen. Fotografiert von Manuel Bauer.
(Kontrast 2002)
Im Prinzip Sonne [pdf]
Redaktor, Co-Autor und Herausgeber des Porträt-Bandes über Ursprünge, Hintergründe und technischen Möglichkeiten der Sonnenenergie.
(Kontrast 2000)
Vom Kern der Schweiz [pdf]
Redaktor, Co-Autor und Herausgeber des Buches über das geographische Zentrum der Schweiz: die Alp Älggi im Kanton Obwalden.
(Kontrast 1998)
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Der Lehrer [pdf]
Nach 30 Jahren treffe ich mich mit meinem ehemaligen Französischlehrer, der aufgrund seines harten Regimes die ehemaligen Schüler bis heute beschäftigt. Ein Gespräch über Disziplin und Angst.
(Das Magazin, 3. Juli 2009)
Aktion Biafra [pdf]
Der Biafra-Krieg mit 1,5 Millionen Toten hat die humanitäre Hilfe beeinflusst wie kaum ein anderer Konflikt. Ein Rückblick auf den Kriegsausbruch vor 40 Jahren.
(NZZ Dossier Spezial, 6. Juli 2007)
Eine Ölplattform im Meer des Schweigens [pdf]
Am 7. Juni 2006 wird an der Küste von Tristan da Cunha eine Ölplattform angeschwemmt. Seit einem halben Jahr warten die Bewohner der abgelegensten Insel der Welt nun darauf, dass der Koloss entfernt wird.
(Tages-Anzeiger «Hintergrund», 30. November 2006)
Inventaritis [pdf]
Wie viel Natur besitzen wir? Wie viel Kultur vererben wir? Inventare im Dutzend geben darüber Auskunft. Doch helfen sie wirklich, das Erbe zu erhalten?
(Tages-Anzeiger «Hintergrund», 7. Oktober 2006)
Flucht vor der Wärme [pdf]
Das Klima verändert sich schneller, als die Evolution mithalten kann. Das stresst die Fauna, unter anderem die Bachforellen. Sie sterben.
(NZZ am Sonntag «Wissen», 26. März 2006)
Das Instant-Kapital aus dem Wilden Westen [pdf]
Flüchtlinge und Sans Papiers haben ihr eigenes System für Geldtransfers. Es heisst Western Union, konkurrenziert die Banken und macht undurchschaubare Gewinne.
(Tages-Anzeiger, 13. Juni 2006)
Katutura Karriere [pdf]
Yvonne Dausab, aufgewachsen in der Township, arbeitet heute in einer der renommiertesten Anwaltskanzleien Namibias. Von ihrem Erfolg kann sie jedoch kaum profitieren. «Ubuntu» heisst die Fessel an ihrem Fuss.
(Tages-Anzeiger, 18. Februar 2006)
Afrikanisches Bauernopfer [pdf]
7 Uhr 42. Der ewige Wind sirrt in den beiden Palmen über Ongombo-West. Gleich Leuchttürmen stehen sie da, einzige Orientierung inmitten der Savanne Namibias. - Reportage über die erste Zwangsenteignung einer Farm im Rahmen der Landreform.
(NZZ Zeitbilder, 4./5. Februar 2006)
Ausgezeichnet mit dem Zürcher Journalisten Preis 2007
Moruroa – oder: Wenn das Paradies zur Hölle wird [pdf]
Die französische Armee sieht sich mit einer Flut von Prozessen konfrontiert: Eine grosse Zahl der an den Atombombentests in Polynesien beteiligten Veteranen leidet an Krebs. Die bisher ergangenen Entscheide zeugen von seltsamen Verschleierungs- und Behinderungsmethoden der Armee. Die nächsten Urteile werden zeigen, ob die Taktik Bestand hat; sie fallen in diesen Tagen.
(Tages-Anzeiger, 15. Dezember 2005)
Tote Reeder reden nicht [pdf]
Heute vor drei Jahren ist nahe der galizischen Küste der Tanker Prestige gesunken. Seither versuchen die Beteiligten sich vor der Verantwortung zu drücken - indem sie sich in Luft auflösen oder sterben. Das hat in diesem Gewerbe System. Von den 738 Schadenersatzansprüchen mit Forderungen in der Höhe von einer Milliarde Euro ist erst ein Bruchteil erledigt.
(Tages-Anzeiger, 18. November 2005)
Jasminduft im Gulag [pdf]
Am Montag beginnt in der tunesischen Hauptstadt der UN-Gipfel zum Thema Informationsgesellschaft. Ziel: Weltweite Informations- und Meinungsfreiheit auf Basis der Menschenrechte. Staatschef Zine El Abidin Ben Ali ist allerdings der falsche Gastgeber. In seinem Land wird jede Opposition unterdrückt. Wer in Tunesien nicht schweigt, wird zum Schweigen gebracht - mit juristischen Tricks oder mit Gewalt.
(Facts, 3. November 2005)
Wiedergeburt mit Wehen [pdf]
Bei seinen Belehrungen in Zürich spricht der Dalai Lama über eine vor 1200 Jahren geschriebene Wegleitung fürs Nirwana. Verfasst hat sie der 25jährige Nueden Taksham - in einem früheren Leben. Nueden Taksham steht als Reinkarnation weit oben in der Hierarchie des tibetischen Buddhismus. Doch der Mönch, mit Schweizerpass in Indien lebend, ist ein Vordenker und kein Nachbeter. Das macht sein Leben nicht einfach.
(Facts, 4. August 2005)
Der
Stolz der DDR [pdfKB]
Im Kühlkanal des Atomkraftwerk Greifswald an der Ostseeküste
wurden bis zur
Wende Forellen gezüchtet; jetzt liegen die Reaktoren still und werden
abgebrochen. Mit seinen acht Blöcken gehört Greiswald zu den
weltweit
grössten Anlagen. Das Maschinenhaus ist so lang wie die Zürcher
Bahnhofstrasse - 1,2 Kilometer.
(NZZ «Zeitbilder»,
13./14. November 2004)
Folter
[pdfKB]
Zwanzig Jahre nach Ratifizierung des internationalen Übereinkommens
gegen Folter wird das Thema wieder enttabuisiert.
(Tages-Anzeiger
«Hintergrund» 10. Dezember 2004)
Versalzene
Zukunft [pdf]
Die nördliche Welt verliert ihre Nahrungsgrundlage, weil immer mehr
Böden versalzen und unfruchtbar werden. Die Zukunft der Menschheit
hängt deshalb von Pflanzen ab, die auch bei hohen Salzkonzentrationen
gedeihen - zum Beispiel in den trockenen Küstengebieten am Horn
Afrikas. These: Das heutige «Horn des Hunges» könnte eines
Tages uns
ernähren.
(NZZ am Sonntag «Wissen», 28. November 2004; Die
Zeit «Wissen»,
30. Dezember 2004)
Big Brother
funkt aus dem Trizeps [pdf]
Neuste Errungenschaft auf dem Sicherheitsmarkt ist ein implantierbarer
Mikroprozessor. Er sendet aus dem Oberarm Namen, Krankheitsgeschichte
und Strafregisterauszug.
(NZZ am Sonntag «Wissen», 6. März
2005)
Wie die
Kurve ins Hörnli kommt
[pdf]
Extruder gelten als die Mutter aller Maschinen. Sie sind Allesfresser.
Aus ihrer Düse kommen Spaghettis, Elektrokabel, Kunstholz, Xenical,
Hundefutter, Snacks, Schokoriegel, Knäckebrot, Dünger.....
(«NZZ am
Sonntag» 15.2.2004)
Grenzland [pdf]
Eine 600 Kilometer lange Mauer soll Israel sicherer machen. Das tut
sie
nicht.
(«NZZ» 10./11. Januar 2004)
Chronik
einer Katastrophe - der Untergang der «Prestige» [pdf]
Versagt haben alle: Der Charterer des Öltankers «Prestige»,
der
Kapitän, die spanische Regierung, die Kontrollgesellschaft ABS. Das
Desaster hätte sich vermeiden lassen
(unveröffentlicht).
Das
nukleare Tabu [pdf]
Israel ist weltweit die sechstgrösste Atommacht. Doch das weiss
kaum
jemand. Hart wird angefasst, wer trotzdem darüber spricht: Mordechai
Vanunu sitzt seit 18 Jahren im Gefängnis.
(«Facts» 42/2003)
Geprüft
und getestet in den Untergang [pdf]
Bezeichnet als die «watchdogs» der Branche, kontrollieren Klassifikationsgesellschaften
den technischen Zustand von Hochseeschiffen. Sie tun das so genau und regelmässig
wie Strassenverkehrsämter die Autos. Trotzdem brechen Schiffe auf hoher
See wie Streichhölzer.
(«Tages-Anzeiger», 6. Januar 2003)
Do
or die [pdf]
Als Father Thomas Kocherry erkannte, dass die Fischschwärme in den
Gewässern Indiens immer kleiner werden, begann er den Fischern nicht
mehr von Gott zu predigen, sondern vom Widerstand. Zehn Millionen, so hofft
er, werden ihm nun auf die Strasse folgen.
(«mare», Dezember 2002/Januar 2003)
Die
Rückkehr der Tarzans [pdf]
Damit auf der Insel Diego Garcia im Indischen Ozean heute amerikanische
Bomber Richtung Afghanistan und Irak starten können, wurden in den
sechziger Jahren 2000 Menschen heimlich deportiert. Nun kämpfen sie
vor dem High Court in London gegen die Kolonialmacht. Die Nachfahren ehemaliger
Sklaven wollen zurück in ihre Heimat.
(«Tages-Anzeiger», 31. Oktober 2002, «Die Zeit»,
7. November 2002)
Ungesühnt
[pdf]
Vor zwanzig Jahren brachten libanesische Milizen im Flüchtlingslager
von Shatila fast 2000 Palästinenser um. Sie taten es unter den Augen
von israelischen Soldaten. Das Verbrechen ist bis heute ungesühnt.
Einzige Hoffnung der Überlebenden ist die - noch immer hängige
- Klage gegen Ariel Sharon.
(«NZZ», 31.8.2002)
Der
Preis der Überzeugung [pdf]
Dienstverweigerung als einziger Ausweg: In Israel entscheiden sich immer
mehr Soldaten, den Befehlen des Militärs keine Folge mehr zu leisten.
Sie werden inhaftiert – bis zu elf Mal hintereinander.
(«Neue Zürcher Zeitung», 9./10. Februar 2002)
Ragazzi
di Bucarest [pdf]
Wenig Hoffnung auf eine bessere Zukunft haben die rund 2000 bis 3000 Strassenkinder
in der rumänischen Hauptstadt. Miloud Oukili, 29jähriger Strassenclown aus
Frankreich, zeigt ihnen einen Ausweg. Er lehrt sie seine Kunst und begleitet
sie auf Tournéen durch Italien. Hier erfahren sie zum ersten Mal in ihrem
Leben, dass man sie auch schätzen kann
(«Neue Zürcher Zeitung» 21./22. April 2001)
Am
Anfang war Utopia [pdf] | Crisis in Utopia [pdf]
Alle Menschen sind gleich, alle helfen allen, es gibt keinen Privatbesitz.
Auf Tristan da Cunha, der abgelegensten bewohnten Insel der Welt, sollte
die perfekte Gesellschaft entstehen. Das war das Ziel der Walfänger, Schiffbrüchigen
und Soldaten, die als erste Siedler in die Abgeschiedenheit des Südatlantiks
gekommen waren. Jetzt, nach 200 Jahren, droht das Experiment zu scheitern.
(«Geo» [Deutschland] 3/2000; «Planeta Humano» Juni 2000;
«Marie Claire» [Australien] Juli 2000; «Marie Claire»
[Hongkong] Juli 2000; «Geo» [Griechenland] September 2000;
«Geo» [Russland] November 2000)
Enzo
Margheriti und das Prinzip Schönheit [pdf]
Enzo wirft die Arme in die Höhe, das Hemd spannt sich über den
Bauch. «Was soll ich tun?» 70 Sattelschlepper und zwei Frachtflugzeuge
beladen mit Pflanzen hat der Präsident Turkmenistans bei ihm, Pflanzenhändler
in der Toscana, bestellt
(«Neue Zürcher Zeitung» 5./6. August 2000)
Der
Feldherr der Formel 1 [pdf]
Mario Illien, geboren in den Schweizer Alpen, baut Formel 1-Motoren für
McLaren Mercedes. Er bleibt sogar schneller, wenn die Konkurrenz ihm Motoren
stiehlt.
(«Neue Zürcher Zeitung» 11./12.März2000;
«Profil» 4. September 2000)
Der
geächtete Fisch [pdf]
Die Angriffe der Haie nehmen weltweit zu. In Südafrika erreichten die Attacken
1998 ein neues Maximum - Grund genug, die Tiere zu jagen. Bald werden sie
ausgerottet sein. Doch die Tiere wollen gar nichts von den Menschen. Der
südafrikanische Taucher André beweist es: Er schwimmt ohne Käfig mit ihnen.
(«Mare» Juni/Juli 1999; «Neue Zürcher Zeitung»
27./28. Februar 1999)
Der
Torhüter [pdf]
Mit Peter Spälti an der Spitze hat sich die "Winterthur" zum globalen Unternehmen
entwickelt. Sie versichert die künstliche Herzklappe von Bundesrat Delamuraz,
Taifunschäden in Amerika und den Tunnel unter dem Ärmelkanal. 1997 wird
Spälti zurücktreten. Er hinterlässt ein schwieriges Erbe.
(«Das Magazin» 6/1997)
Das
achte Dorf [pdf]
In der russischen Steppe liegt am Rande eines Testgeländes für chemische
Waffen das Dorf Bagai Baranovka. Es ist das einzige, das nicht evakuiert
wurde.
(«Neue Zürcher Zeitung» 8./9. Juni 1996)
Flasche
über Bord [pdf]
Im Sommer 1993 wirft die Konzeptkünstlerin Katarina Streiff zwischen Hamburg
und New York 75 Flaschenposten in den Nordatlantik. Dreizehn sind seither
zurückgekommen. Wird das Meer noch weitere zurückgeben? Ja, sagt Ekkehard
Mittelstaedt und schaut auf seine Seekarte, dann aus dem Fenster, was wohl
den Frachter vor dem Trockendock von Bloom & Voss ärgerlich Tuten lässt.
Mittelstaedt ist Ozeanograph, Fachmann für Meeresströmungen am deutschen
Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie, Hamburg.
(«Weltwoche» 6. Juli 1995; «Süddeutsche
Zeitung» 29./30. Oktober 1994
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