... mit Geranien dekorierte Leitplanken – die Schweiz ist seltsamer als Bhutan und Swaziland zusammen.

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EINBLICKE | GRÜEZI

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«Es gibt unzählige Bücher über die Schweiz, doch keines ist wie dieses. Das Buch enthält keine ‹schönen› Bilder sondern Fotografien, die etwas zeigen».
«Schweizer Fotobücher 1927 bis heute»
Ulrich Binder, Ausstellungskatalog Fotostiftung Schweiz

«Grüezi» ist ein grossartiges Buch über den Schweizer Alltag, eine heitere Schule der Wahrnehmung. Und es stellt augenzwinkernd die Frage, was denn das Skurrile überhaupt ausmacht. St. Galler Tagblatt


«Andri Pol ist der Schweizer Martin Parr. Er hat einen untrüglichen Instinkt für Pointen. Damit bringt er Stimmungen auf den Punkt und schürft an der Oberlächenpolitur des Landes. Er bestätigt aber auch ein Bild von der Schweiz als Eldorado für Skurrilitäten, die zwischen Tälern und Bergen reicher gedeihen als sonst in der Welt.» NZZ am Sonntag



«Der 350 Seiten dicke Bildband zeigt die Schweiz, wie sie in keinem Reiseführer vorkommt: Rasenmäher am Samstag, Disco in der Turnhalle, Wettpflügen in Diessenhofen, Kuhlfladenlotto in Bad Zurzach, LAN-Party in Interlaken oder Kreisel in Langenthal. Das ist mal spektakulär, mal todlangweilig, immer aber: Alltag in der Schweiz. Und Liebe auf den zweiten Blick.» Aargauer Zeitung



«Die oft zeitgleich erschienenen Texte des Ethnologen und Journalisten David Signer, die ebenfalls einen ergiebigen «fremden» Blick auf die Schweiz werfen, lassen die Abgründigkeit dieser Fotografie noch stärker hervortreten. Ein Hausbuch, das seinen Platz im Regal in der Nähe von Niklaus Meienbergs Reportagen einnehmen darf.» Tages-Anzeiger

«Er zeigt keine andere Schweiz. Er schaut nur anders hin. Das Resultat sind Bilder, die es auf keine Postkarte schaffen würden. […] Genüsslich spielt Pol mit Kontrasten, blickt mal satirisch fies durch die Linse, dann liebevoll stilisierend. Ein wilder Trip durchs Heidiland.» Facts

«Ist das die Schweiz, wirklich? womöglich nicht, womöglich wäre sie es gerne – derart exotisch und eigensinnig, wie der Künstler sie sieht, wie die überhöhte, oft in blutleeren Farben fotografierte Bestandesaufnahme aus Anderland es behauptet. Und doch ist dieser erschütternd zeitgenössische, erschreckend widersprüchliche Rütlirapport, von Pol und dem Autor David Signer in langen Jahren gesammelt und zusammengetragen, eine der künstlerisch hoffnungsvollsten Visionen für unser Land – seit der Blick auf das Mittelmeer frei geworden ist.» Neue Zürcher Zeitung

ECHO | GRÜEZI

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Reflexe, SR DRS 1, 2006 [mp3]

Echo der Zeit, SR DRS 1, 2006 [mp3]

Kulturplatz SF1, 0.44 min.

Aeschbacher SF1, 13 min.

 

Andri Pol, 1962 geboren, machte eine Ausbildung zum Zeichnungslehrer an der Schule für Gestaltung Luzern, bevor er autodidaktisch als freischaffender Fotograf für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zu arbeiten begann. Fürs «Finetuning» absolvierte er ein Jahr am Royal College of Art in London. Er ist redaktioneller Mitarbeiter von GEO/Schweiz-Teil. Pol arbeitet regelmässig für MERIAN, GEO, Weltwoche, Das Magazin u.a.

David Signer, 1964 in St. Gallen geboren, studierte Ethnologie, Psychologie und Linguistik in Zürich und Jerusalem. Er promovierte mit einer Kritik der Ethnopsychoanalyse, war Lehrbeauftragter an der Universität Zürich und arbeitete mehrere Jahre im Flüchtlingswesen. 1997 bis 2000 führte er eine Feldforschung über traditionelle Heiler in Westafrika durch. 2004 erschien von ihm das Buch «Die Ökonomie der Hexerei oder Warum es in Afrika keine Wolkenkratzer gibt». Er schrieb regelmässig für das Magazin des Zürcher Tages-Anzeigers, seit 2002 ist er Redaktor bei der Weltwoche.

AUTOREN | GRÜEZI

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